Über uns
Das Kollektiv
Altophonium versteht sich als offenes Kollektiv und nicht als feste Band. Wer mitarbeitet, wechselt von Projekt zu Projekt — was bleibt, ist die Art zuzuhören.
Im Mittelpunkt steht der Klang als Material: seine Textur, sein Nachhall, der Raum, in dem er entsteht. Wir arbeiten lieber an wenigen Stücken gründlich als an vielen schnell. Manches entsteht im Studio, manches in leeren Sälen frühmorgens, manches an Orten, die eigentlich nicht für Musik gebaut wurden.
Worum es uns geht
- Den Raum mitspielen lassen, statt ihn zu übertönen.
- Stille als Teil der Komposition behandeln, nicht als Pause.
- Zusammenarbeit über Genregrenzen hinweg — akustisch wie elektronisch.
- Sorgfalt vor Tempo.
Wie wir arbeiten
Jedes Vorhaben beginnt mit einer Frage an den Ort: Wie klingt er, wenn niemand spielt? Erst danach entscheidet sich, welche Instrumente, welche Dichte, welche Länge ein Stück verträgt. Aus dieser Methode sind die Projekte entstanden — und die Konzerte, die wir als eigene Form verstehen, nicht als Wiedergabe von Aufnahmen (mehr zur Bühne).